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Wer sind Sie heute am meisten?

Wie unsere Energie in unsere Rollen fliesst, was förderlich ist und was uns beschränkt.

Rollen gibt es überall in unserem Leben. Sei dies im Privaten (Elternteil, Sohn, Freundin, Partner, Kollegin usw.) oder im Beruflichen Leben (Führungsperson, Mitarbeiterin, Fachspezialist, Seelsorgerin etc.). Jede und Jeder von uns ist irgendwo und irgendwie in Rollen aktiv eingebunden und Teil von etwas Grösserem (Team, Familie, Verein, Gesellschaft…).

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, welche Rollen Sie in Ihrem Leben gerade einnehmen? Und haben Sie dabei auch feststellen dürfen, wie unterschiedlich Sie mit Ihren Rollen Ihre Lebensbereiche gestalten?
 
Die Vielfalt der Rollen macht das Leben abwechslungsreicher und manchmal auch anspruchsvoller. Wir wechseln laufend von einer Rolle in die andere und sind uns dies in der Regel nicht bewusst. Stecken wir unbewusst in unseren Rollen mit all den daran gebundenen Aufgaben und Erwartungen fest, kann dies belastend sein. Dies auch, weil uns nicht klar ist, was wirklich zu unseren Rollen gehört und was nicht; welche Erwartungen zwingend erfüllt werden sollten und welche nicht zu uns gehören.

 

Mangelndes Rollenverständnis und gefallen wollen

Sind wir uns nicht klar, welche Rollen wir innehaben und wie wir selbst diese ausfüllen wollen, kann sich dies zu einer Falle entwickeln: das Bedürfnis in der Rolle zu gefallen, kann das eigene Selbstwertgefühl senken.

Uns wurde in vielen Fällen beigebracht, was andere Menschen von uns erwarten und wie eine Rolle ausgefüllt werden sollte. Das begann bei vielen von uns bereits im frühen Kindesalter und hat sich durchs Leben und Berufsleben durchgezogen. Kennen wir uns nicht gut, entscheiden wir uns unbewusst dafür, so zu sein, wie es von uns erwartet wird. Sitzen wir in dieser Falle, geben wir uns grosse Mühe, anderen zu gefallen und die Rollen so auszufüllen, wie man es von uns erwartet. Wer «man» auch immer ist.

Die Auseinandersetzung mit den eigenen Rollen und dem eigenen Verständnis, kann helfen, sicherer und klarer eine Rolle einzunehmen und diese in der Form zu gestalten, wie Sie selbst darin zufrieden und energievoll wirken können.

 

Haben Sie einen Überblick über Ihre Rollen?

Sind Sie sich betreffend Ihre Rollen selbst im Unklaren, wirkt sich dies auch auf Ihr Umfeld aus. Zwar kann an jede Rolle ein Beipackzettel gehängt werden, der die Rolle definiert, doch es ist nicht Ihr Verständnis und auch nicht das, was Ihr Umfeld in der jeweiligen Rolle von Ihnen erwartet.

 

Was können Sie tun?

Viele von uns definieren sich über ihre Rollen. Rollen, die uns erfüllen oder uns belasten können. Gelingt es, dass Sie sich eine Übersicht über Ihre Rollen verschaffen, können Sie mehr Klarheit darüber gewinnen, welche Erwartungen jeweils an diesen Rollen hängen. Und Sie werden auch erkennen können, welche Rollen für Sie erfüllend sind und welche belastend. D.h. wo fliesst Energie ab und aus welchen Rollen erhalten Sie Energie?

Kleine Übung – 6 Schritte zu mehr Klarheit in Ihren Rollen

Ein Stift und ein Blatt Papier helfen Ihnen, Ihre Rollen-Landkarte zu erstellen und Ihre Einsichten festzuhalten:

  1. Wie sieht Ihr normaler Alltag aus und welche Rollen nehmen Sie an einem solchen Tag ein? Erstellen Sie dazu eine Übersicht mit all Ihren Rollen.
  2. Klären Sie die an die Rollen geknüpften Erwartungen. D.h. notieren Sie sich zu allen Rollen die Erwartungen der anderen und auch Ihre Erwartungen.
    Kennen Sie die Erwartungen der anderen nicht und sind die Personen oder Gremien für Sie wichtig, unbedingt die Erwartungen klären und nicht von Annahmen ausgehen.
  3. Betrachten Sie nun Ihre Übersicht:
    – Gibt es Rollen, bei denen Sie ähnliche Erwartungen haben?
    – Gbit es Rollen und Erwartungen, die immer wieder im Widerspruch stehen?
    – Bei diesen Rollen dürften immer wieder Konflikte auftauchen oder Sie kosten sehr viel Energie.
  4. Welchen Erwartungen wollen Sie gerecht werden? Und welchen nicht?
    Allen Erwartungen gerecht zu werden, ist nicht Sinn und Zweck unseres Lebens. Wichtig jedoch ist, dass Sie sich bewusst überlegen, welchen Erwartungen Sie nachkommen wollen und warum. Überlegen Sie sich auch, wie und in welchem Mass Sie Ihren eigenen Erwartungen an sich in der jeweiligen Rolle gerecht werden wollen und können.
  5. Haben Sie in Ihrer Rollenübersicht ein klareres Bild gewonnen, gibt Ihnen dies die nötige Sicherheit, um zum einen die eigenen Erwartungen in die Rolle einzubringen und zum anderen, von Erwartungen, die Sie nicht erfüllen wollen oder können Abstand zu nehmen.
  6. Diese Sicherheit verhilft Ihnen, Ihre diesbezüglichen Anliegen klar zu kommunizieren. Sie werden erkennen, dass dadurch auch in belasteten Rollen mehr Klarheit und mehr Leichtigkeit möglich ist oder Sie sich sogar von Rollen verabschieden können, die nicht zu Ihnen passen.

Nehmen Sie sich für diese kleine Übung etwas Zeit. Nicht nur für Sie persönlich wird diese Übersicht Klarheit bringen, auch in Partnerschaft und Teams kann ein regelmässiger Austausch darüber sehr hilfreich sein. Viele Spannungen und Konflikte lassen sich auf unklare Rollen und mangelndes Rollenverständnis zurückführen.

Indem Sie für sich die Rollen geklärt haben und sich auch bewusst sind, welche Rollen Sie innehaben, haben Sie ein grösseres Bewusstsein für sich und andere geschaffen. Dies erleichtert Ihnen, klarer und achtsamer in einzelne Situationen hineinzugehen und rascher zu erkennen, in welcher Rolle Sie wie gefragt sind.

Ihnen wünsche ich hilfreiche Einsichten für sich und Ihr Umfeld.

Wir dürfen nicht zulassen, dass uns die begrenzten Wahrnehmungen anderer definieren.

Virginia Satir

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Innere Leere und wie damit umgehen

Einer meiner Kunden kam kürzlich in ein Akasha Connecting, weil er sich immer wieder, wie er sagt, in die falschen Frauen verliebt. Die Beziehungen dauerten nie länger als ein paar Monate, selten drei bis vier Jahre. Er selbst war Mitte vierzig und kannte keine längeren Beziehungen.

Während dem Prozess zeigte sich in ihm eine grosse Leere, welche er mit immer neuen Beziehungen versuchte zu füllen. War die erste Verliebtheit verschwunden, brauchte es den nächsten Kick. Dies war entweder etwas Sportliches, Berufliches oder eben eine neue Beziehung und damit verbunden, die Aufmerksamkeit und die Bestätigung durch eine andere Person.

Das Bild, das uns gezeigt wurde, war ein Gefäss mit einem grossen Loch, auf welches immer wieder eine Schicht geklebt wurde. Wie sich herausstellte, um die innere Leere nicht fühlen zu müssen.

Was ist innere Leere?

Sie haben möglicherweise Momente oder Phasen der inneren Leere erfahren. Ich habe die innere Leere in verschiedenen Ausprägungen während eines Burnouts erfahren und weiss, wie es sich anfühlt, nichts zu fühlen.

Das Gefühl der inneren Leere wird von Menschen unterschiedlich wahrgenommen und beschrieben.

Für viele kann es aus einem tiefen Gefühl der persönlichen Unerfülltheit, Unzufriedenheit, dem Fehlen von Sinn im Leben beschrieben werden. Für andere entsteht eine innere Leere aus einer Erschöpfung heraus oder aufgrund von Trauer oder noch anderen Gründen.

Der Versuch, die innere Leere mit etwas Besonderem zu füllen oder zu überdecken, wie beispielsweise Substanzen, Essen, Käufe, Arbeit usw. scheint ebenfalls für viele zu gelten. Diese Strategien helfen häufig nur kurzfristig, wie sich auch mit eingangs beschriebenem Beispiel zeigt.

Anhand des Beispiels kann innere Leere auch als emotionaler Hunger beschrieben werden. Hunger als Sehnsucht, sich lebendig und in Verbindung mit sich und der Welt zu fühlen.

Innere Leere ist für uns Menschen eine der unangenehmsten Zustände. Viele davon Betroffenen versuchen mit allen Mitteln, diesen Zustand nicht zuzulassen, durch Handlungen im Aussen davon abzulenken und zu verdrängen. Eine Strategie, nebst den bereits beschriebenen kann sein, Bestätigung bei anderen suchen. Wie in meinem Beispiel dargelegt.

Erkennen Sie sich darin wieder? Welche Strategien nutzen Sie, um sich Ihrer inneren Leere nicht stellen zu müssen?

Wie «fühlt» sich innere Leere an?

Innere Leere ist ein Zustand, in dem Gefühle abhandengekommen sind und man sich trotz Menschen um sich herum einsam oder fehl am Platz fühlt. Ein paar Hinweise können Ihnen helfen, innere Leere noch besser zu erkennen:

  • Es passiert viel um Sie herum und es berührt Sie nicht > Emotionslosigkeit «ich fühle nichts».
  • Innerlich hohl fühlen, inneres Vakuum > «…fühle mich unendlich leer.»
  • Funktionieren, ohne zu leben > «… Gefühl, nur noch zu funktionieren und nicht mehr zu leben».
  • Sie verlieren die Kontrolle bei Aktivitäten, die ablenken > Kontrollverlust «…essen bis ich platze oder trinken bis mir schlecht wird…»
  • Sie schotten sich von Ihren Mitmenschen und der Umgebung ab > Einsamkeit.
  • Sie haben keine Energie und Motivation irgendetwas zu unternehmen. Energie reicht zum Erfüllen der Pflicht. > «…sich zu nichts aufraffen können»
  • Sie erkennen den Sinn Ihres Lebens und den Platz in Ihrem Leben nicht > Fehlender Lebenssinn «…was soll ich da, was hat es für einen Sinn hier zu sein?»
  • Sie suchen bei allem, was Sie tun nach Bestätigung von anderen – sei dies bei der Arbeit oder auch im persönlichen Umfeld inkl. Familie


Erste Schritte, wie Sie mit Ihrer inneren Leere umgehen können

Akzeptanz

Die Situation und den Zustand zu akzeptieren, wie er ist, war für mich am Anfang ganz schwierig, weil ich immer noch gedacht habe, das gebe sich wieder.

Als es mir gelang, die Situation und meinen Zustand zu akzeptieren, war der Zustand zwar noch nicht besser, doch war dies wie ein wichtiger Schritt im Prozess des wieder gesund Werdens.

Akzeptieren kann heissen:

  • Akzeptieren, dass Sie sich in diesem Zustand befinden
  • Akzeptieren, dass Sie noch nicht wissen, wie der Weg aus diesem Zustand heraus zu kommen, aussieht
  • Akzeptieren, dass ein «Pflaster» das darunterliegende Thema nicht heilt und es möglicherweise auch nicht von heute auf morgen erledigt ist
  • Akzeptieren, dass ein Prozess vor Ihnen liegt, der auch darin besteht, dass Sie sich selbst zuwenden und Ihrem Inneren Raum und Zeit geben

Gelingen Ihnen diese akzeptierenden Schritte und sind Sie bereit, sich auf einen Gesund-Werdens-Prozess einzulassen, vermeiden Sie auch, dem bestehenden Leid noch weiteres hinzuzufügen.

Sie werden Schritt für Schritt auch realisieren, wann Sie wieder Ihre schädlichen Strategien anwenden wollen und können etwas dagegen unternehmen. Auch wenn es zu Beginn einfach ein selbstauferlegtes Stopp-Schild ist, wenn Sie zuviel essen, trinken, Computerspiele nutzen usw.

Erkunden möglicher Ursachen

Oft ist nicht auf den ersten Blick klar, was die Ursachen für die innere Leere ist. Nehmen Sie sich dafür Zeit. Auch kann professionelle Hilfe durch ein Coaching hilfreich sein, um sich den eigenen dunklen Stellen zuzuwenden.

Beim Erkunden der Ursachen, kann ein Blick in die Vergangenheit helfen. Und dabei meine ich ein Blick, der über die kürzliche Vergangenheit hinaus geht in die Kindheit und Jugend. Gerade im Kindesalter entwickeln wir aufgrund von Erlebnissen Strategien, die uns damals geholfen haben, mit emotionalen Schmerzen umzugehen.

Oft handeln wir auch im späteren Leben aus diesen damaligen Strategien heraus und verhindern damit, starke negative Gefühle oder schützen uns vor Verletzungen. Mit diesen Strategien aus der Kindheit verhindern wir jedoch auch, dass wir im heutigen Lebensabschnitt andere Möglichkeiten benötigen und meist auch haben oder zumindest entwickeln können, um mit den heutigen Situationen neu umzugehen.

Gelingt es Ihnen, für die Wunden von damals, welche Sie zugeschüttet haben, Heilung zu finden, gelingt es Ihnen auch, den Weg aus der inneren Leere zu finden.

Achtsamkeit- im Hier und Jetzt leben

Um in den Moment, ins Hier und Jetzt zu kommen, hilft nur eines: ATMEN
Konzentrieren Sie sich immer wieder für ein paar Minuten auf Ihren Atem. Nichts holt Sie so rasch ins Jetzt zurück, wie diese kleine Übung.

Diese Atem-Pausen verhelfen Ihnen wieder, sich im Moment wahrzunehmen und Sie werden merken, dass sich damit nach einiger Zeit auch Ihre Wahrnehmung verändert. D.h. dass Sie bei regelmässiger Anwendung der Atem-Pausen wieder mehr Lebendigkeit wahrnehmen können. Probieren Sie es aus.

Mehr dazu in meinem Blog: Innerer Frieden – und was Ihnen das Leben im Hier und Jetzt bringt

Wie hat ein Akasha Connecting meinem Kunden geholfen?

Mit Hilfe der Verbindung zu seiner Akasha Chronik konnten die Ursachen und die Hintergründe für seine innere Leere entdeckt werden.

In einem nächsten Schritt hat er mit Hilfe der Übermittlungen aus seiner Akasha Chronik, die mit der Ursache verbundenen Erfahrungsenergien und die alten Verbindungen gelöst sowie das Energiefeld energetisch gereinigt.

Die ihm aus der Akasha Chronik übermittelten konkreten Hilfestellungen und nächsten Schritte ist er nun am Anwenden und Erfahrungen sammeln. Dadurch hat sich die Situation bereits stabilisiert.

Die Beschreibung des Akasha Connectings finden Sie auf meiner Webseite


Du kannst deine Augen schliessen, wenn du etwas nicht sehen willst, aber du kannst nicht dein Herz verschliessen, wenn du etwas nicht fühlen willst.

Johnny Depp
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Leaders-Talk: Die Austausch-Plattform für Führungspersonen

Diese Austauschplattform richtet sich an Führungspersonen, welche konzentriert und regelmässig auf ihre Führungsfragen Antworten und Lösungen finden wollen.

Leaders-Talk ist in Anlehnung an die kollegiale Beratung gestaltet mit der Idee, aktuelle Herausforderungen oder Fragen aus dem Führungsalltag in einer Gruppe auf Augenhöhe zu reflektieren und gemeinsam Lösungsideen zu entwickeln oder Antworten zu finden.

Ihr Nutzen

  • Gemeinsam mit anderen Führungspersonen finden Sie in einer moderierten Sitzung praxisnahe Lösungen zu Fragen, Themen, Herausforderungen, die Sie gerade beschäftigen.
  • Der Austausch findet innerhalb eines geschützten Raums auf Zoom statt.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmen die Themen, d.h. wenn Sie Ihre Fragestellung, Ihr Thema einbringen, können Sie damit rechnen, mit einer Lösungsidee bzw. Antworten aus der Sprechstunde zu gehen.
  • Ziel dieser «Online-Sprechstunde» ist es, die eigenen Erfahrungen und das eigene Wissen zu teilen, um gemeinsam weiterzukommen.

Wer ist angesprochen?

  • Führungspersonen des unteren und mittleren Managements

Wann und wo finden der Leaders-Talk statt?

  • Termine: jeweils Montags 12. September, 10. Oktober, 14. November, 12. Dezember 2022
  • Zeit und Dauer: jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr (60 Minuten)  
  • Online auf Zoom; nach der Anmeldung erhalten Sie den Link zum Meeting-Raum.

Anmeldung

  • Auf Ihre Anmeldung mit einer eMail freue ich mich. Bitte geben Sie nebst Namen, Vornamen auch die Firma an.
  • Anmeldeschluss jeweils am Freitag vor der Online-Sprechstunde

Rückfragen

Haben Sie noch Fragen, zögern Sie nicht mich anzurufen 079 450 68 59 oder mir eine eMail zu schreiben.

Wichtig zu wissen

  • Der Leaders-Talk ersetzt kein persönliches Führungscoaching.
  • Der Rahmen ist streng vertraulich, es gilt die Chatham-House-Rule.
  • In diesem digitalen Format können pro Meeting max. 8 Führungspersonen teilnehmen.
  • Für die Durchführung des Leaders-Talk sind mind. 3 Führungspersonen erforderlich.



New Leadership ist shared Leadership.
Wir sind stärker zusammen!

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(Selbst-)Abwertung in der Kommunikation

Abwertungen kränken und verletzen! Ob ich die Abwertung zu mir selbst sage oder zu jemandem anderen, ich vergifte damit auch die Beziehung zu mir selbst oder zu anderen.

Abwertungen in der Kommunikation und besonders auch in Konfliktgesprächen, verhindern eine konstruktive Basis.


Im Kontakt mit anderen können Abwertungen sein

  • verbal oder non-verbal
  • Beschuldigungen
  • Die andere Person für die Situation verantwortlich machen
  • Lächerlich machen
  • Aussagen verdrehen oder übertreiben
  • Die andere Person nachäffen
  • Böse Absichten unterstellen
  • usw.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die andere Person in ein schlechtes Licht zu rücken. Und ich bin überzeugt, dass die eine oder andere Ihnen auch schon begegnet ist.

Kommuniziere ich ehrlich und echt?

Wollen wir unsere Kommunikation überprüfen und weiterentwickeln, beginnt der erste Schritt bei uns selbst.

Sind wir in unserer Mitte, d.h. befinden wir uns mit uns selbst im Reinen und wissen wir, wer wir sind und wer wir nicht sind, gelingt uns eine konstruktive Kommunikation viel leichter.

Benötigen wir Versteckspiele, ob bewusst oder unbewusst, sind diese in vielen Fällen Verhaltensmuster, die wir lange mit uns herumtragen. Aus der Position der Versteckspiele, gelingt uns eine ehrliche und echte Kommunikation in Situationen, wo wir uns unwohl fühlen, kaum. D.h. haben wir die Tendenz, uns selbst immer wieder abzuwerten, kommen wir weniger in die Situation, dem Gegenüber auf Augenhöhe zu begegnen, denn wir fühlen uns in irgendeiner Form minderwertig.

Echte Kommunikation ist beziehungsfördernd und für ein angenehmes und ehrliches Gespräch, insbesondere auch in einer Konfliktsituation, unerlässlich.


Ein erster Schritt: Reflexion der eigenen Kommunikation

Die eigene Kommunikation zu reflektieren fördert, sich selbst bewusster zu werden und Klarheit zu bekommen, was, wie und aus welchem Grund gesagt wird. Dies bietet sich nicht nur in Konfliktsituationen an, sondern auch dann, wenn wir bei uns selbst die Tendenz der Selbstabwertung wahrnehmen.

Wollen wir unsere Kommunikation verbessern, ist Selbstreflexion eine Möglichkeit, bei welcher Sie auch erkennen können, was gut gelingt, mit was Sie sich wohlfühlen und welche Ihrer Stärken Sie mehr einbringen dürfen.



Ein paar Fragen, die helfen können:

  • Wie habe ich mich im Gespräch wahrgenommen?
  • Wie habe ich die andere Person wahrgenommen? Was ist mir aufgefallen?
  • Was habe ich im Gespräch zu XY gesagt und was habe ich gemeint?
  • Was genau lässt mich so denken und fühlen?
  • Wie achtsam bin ich mit meiner Kommunikation mit mir selbst?
  • Werte ich mich ab und wenn ja in welchen Situationen?
  • Wie ehrlich und berechenbar bin ich für mich? Und für andere?
  • Möchte ich im Gespräch mein Gegenüber sein?
  • Wann und in welchen Situationen greife ich mein Gegenüber an?
  • Wann werde ich wütend und ungerecht?
  • Wann stelle ich andere in einer Gruppe bloss?


Selbstverantwortung für Gefühle und Bedürfnisse übernehmen,
ist ein ganz wichtiger Teil vom Tanz des Lebens!

So dass du niemals die Verantwortung deiner Gefühle,
deiner Bedürfnisse auf die Handlung eines anderen schiebst.

Marshall B. Rosenberg
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Von Selbst-Abwertung zu Selbst-Wert-Schätzung

Sie machen jemanden ein Kompliment und dann kommt eine eher «komische» Rückmeldung von Ihrem Gegenüber. Aussagen können sein «oh, das ist doch nicht der Rede wert» oder «das war jetzt Zufall…».

Vielleicht kennen Sie solche Momente der Selbstabwertung nicht nur von anderen, sondern auch von sich selbst. Ich jedenfalls realisiere immer wieder, wie subtil diese Selbstabwertung auch bei mir auftaucht. Sei dies bei meiner Arbeit oder sogar bei mir selbst als Mensch.

Selbstabwertung hat immer emotionale Konsequenzen. D.h. Scham, Schuld oder auch Wut, Eifersucht, Neid, Missgunst, Angst können der Selbstabwertung folgen.
 
Selbstabwertungen begegnen mir bei Führungspersonen genauso wie bei meinen Privatkundinnen und -Kunden, d.h. die Funktion und das Geschlecht stehen nicht im Vordergrund. Selbstabwertung scheint wie ein antrainierter Reflex zu sein, der bei manchen häufiger und bei anderen seltener auftritt. Bei manchen kann Selbstabwertung zu einer sehr destruktiven Form der Selbstsabotage werden.


Was ist Selbst-Wert-Schätzung?

Selbst-Wert-Schätzung sagt etwas darüber aus, wie und in welchem Mass wir uns selbst bewerten und respektieren, also wie wir mit unserer Würde, Selbstliebe, unserem Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Selbstachtung und unserer Selbstakzeptanz umgehen.

Selbstachtung und Selbstrespekt sagen etwas darüber aus, wie wir uns selbst wahrnehmen. Es sagt auch etwas darüber aus, wie wir mit unseren eigenen Schwächen oder unseren Eigenarten umgehen.

Ein gesunder Selbstwert geht einher mit positiven Gefühlen, gestärktem Vertrauen und Zuversicht in das Leben und die Begebenheiten des Lebens. Das Mass unserer Selbst-Wert-Schätzung zeigt sich häufig auch darin, in welchem Mass wir Andere und Anderes wertschätzen können.


Wie zeigt sich sich Selbst-Abwertung?


Es kann Phasen im Leben geben, wo das Selbst-Wert-Gefühl sinkt oder labil ist. Auch kann es sein, dass in bestimmten Lebensfeldern ein Mensch ein gut entwickeltes Selbst-Wert-Gefühl hat und in anderen weniger. Aus meiner Erfahrung und meinen Beobachtungen gibt es viele Formen der Selbstabwertung.  

Ein Beispiel aus meiner Coachingpraxis:
Eine jüngere Person hat vor einiger Zeit die Funktion einer Abteilungsleitung übernommen. Trotz vieler Erfolge zweifelt sie sich als Führungsperson immer wieder an. Aussagen, wie «ich bin eine Fehlbesetzung und die anderen haben es nur noch nicht gemerkt» oder «Das was ich tue, ist nicht der Rede wert. Die anderen machen dies ja auch…» sind nur zwei der Aussagen, die ich im Coaching-Prozess gehört habe.

Andere Menschen verwenden in ihrer Kommunikation Worte wie: „eigentlich, vielleicht, ein wenig, etwas, eventuell, man könnte, man müsste usw.“ und werten ihre eigenen Aussagen ab. D.h. die Person will nicht klar auftreten und versteckt sich und ihr Anliegen mit solchen Worten.



Woher kommt das mangelnde Selbst-Wert-Gefühl?

Häufig beginnt der Prozess der Selbstabwertung in der frühen oder gar frühesten Kindheit, im Elternhaus oder in der Schule und anderen sozialen Umfeldern. Ausgelöst durch Menschen (Eltern, Geschwister, Familienmitglieder, Lehrpersonen, Trainer usw.), die uns zu verstehen geben, dass wir nichts taugen, nichts wert sind, nichts können usw. Hört ein Kind dies oft genug, glaubt ein Kind diese Aussagen und verinnerlicht sie. Der Prozess geht so weit, dass irgendwann die gehörte Abwertung auf sich selbst angewendet wird.

Menschen mit einem angeschlagenen Selbst-Wert-Gefühl tragen häufig ein negatives Selbstbild in sich. Sie meinen wertlos, unfähig, mangelhaft, ungenügend zu sein. Diese mangelnde Selbstannahme zeigt sich im Verhalten, in der Sprache, den Worten.


Wie können Sie Ihr Selbst-Wert-Gefühl entwickeln und sich selbst mehr wertschätzen?

Selbstwert ist etwas ganz Persönliches und kommt nicht vom aussen. D.h. wir kommen nicht umhin, wollen wir unser Selbst-Wert-Gefühl und unsere Selbst-Wert-Schätzung entwickeln, uns mit uns selbst auseinander zu setzen.

Nachfolgend ein paar Möglichkeiten, die Ihnen helfen können, Ihren Selbstwert aufzubauen und eine gesunde Selbst-Wert-Schätzung zu entwickeln.
 

Abwertende Aussagen erkennen

Ein wichtiger erster Schritt, das Selbst-Wert-Gefühl wieder zu entwickeln ist, sich der Ursachen, Auslöser und Prägungen anzunehmen. Also die Muster, die dem abwertenden Verhalten zugrunde liegen, zu erkennen.

Ein paar Fragen können dabei helfen:

  • Mit welchen Sätzen, Aussagen, Worten, Gesten, Mimik werten Sie sich selbst ab?
  • Werden Sie sich bewusst, wann und wie das selbstabwertende Muster «anspringt». D.h. was oder wer die Auslöser sind.
  • Aus welchen Teilen besteht das Muster?
  • Beginnen Sie, dieses Verhalten zu beobachten, nehmen Sie schon ein erstes Mal Einfluss darauf und beeinflussen es.

 
In einem ersten Schritt ist es hilfreich, diese Aussagen zu notieren, zeichnen, malen, ganz wie es für Sie passend ist. Halten Sie Ihre Beobachtungen regelmässig fest. Das kann täglich sein oder immer dann, wenn Ihnen gerade eine selbstabwertende Aussage oder ein Verhalten widerfahren ist.

Nach ein paar Tagen oder Wochen, werden Sie eine Sammlung von Aussagen, Verhaltensweisen usw. erfasst haben, die Ihnen ermöglichen, die Frage nach dem Muster anzugehen und Tendenzen zu erkennen. Beispielsweise «wenn A ….macht, komme ich in grossen Stress und beginne meine Arbeit oder mich selbst abzuwerten…»
 

Arbeit mit Selbstannahme

Selbstannahme bietet Ihnen eine andere Möglichkeit. Dabei geht es darum, zu lernen, sich zu akzeptieren und anzunehmen, wie man ist. Schlussendlich können wir durchs Akzeptieren dessen, was wir wahrnehmen auch schrittweise etwas verändern.

Beispielsweise so: «Ich habe diese Art in bestimmten Momenten zu handeln. Ich als Person bin jedoch mehr als dieses Handeln.»
 

Tagesrückblick – Gut-Gelungen-Tagebuch

Nehmen Sie sich jeden Abend einen Moment Zeit und notieren, zeichnen, malen Sie, was Ihnen heute gut gelungen ist. Halten Sie alles fest – auch Kleinigkeiten.
 

Liebevoller Blick auf sich selbst

Sollten Sie die Tendenz verspüren, dass Sie gerne vergleichen und andere besser, schöner, intelligenter sind als Sie. Folgende Aufgabe kann helfen:
Finden Sie, dass jemand anderes etwas besser kann als Sie, notieren dazu für den anderen zwei positive Eigenschaften. Haben Sie diese notiert, kehren Sie den «Spiess» um und schauen auf sich selbst: in was sind Sie gut? Und notieren dazu auch zwei positive Eigenschaften. Bleiben Sie dabei in einer liebevollen Haltung sich selbst gegenüber.
 

Selbst-Ermutigung

Schreiben Sie sich eine Karte oder ein Post-It oder malen Sie für sich ein kleines Bild: der Inhalt sollte etwas sein, was Sie bestärkt oder ermutigt. Schauen Sie sich diese Sätze, Worte oder Bilder immer wieder an.
 

Selbstfürsorge

Zu diesem Thema verweise ich gerne auf meinen früheren Blog-Artikel «Selbstfürsorge – mehr als ein Wellness-Wochenende».


«Kein Mensch kann sich wohl fühlen,
wenn er sich nicht selbst akzeptiert.»

(Mark Twain)

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Innerer Frieden – und was Ihnen das Leben im Hier und Jetzt bringt

Gehören Sie auch zu den Menschen, die gedanklich gerne in der Zukunft weilen oder verharren Sie lieber in der Vergangenheit? Beides führt dazu, dass wir den Fokus verlieren und den gegenwärtigen Moment vergessen. Den Moment, wo wir aktuell gerade leben.

Wo immer wir uns mit unserer Aufmerksamkeit befinden, wir «bezahlen» diese Zeit mit unserer Lebenszeit.

Hängen Sie oft mit Ihren Gedanken in der Vergangenheit fest?

Zwischendurch in der Vergangenheit zu schwelgen, alte Fotos hervorzuholen und mit Freude und Dankbarkeit auf diese Momente zurückzuschauen, gehört zum Leben. Familienzusammenkünfte oder Klassentreffen sind gerade ideal dafür. 

Schwierig wird es dann, wenn Menschen mehrheitlich in der Vergangenheit leben. Jeder Mensch trägt wie ein Rucksack die Vergangenheit mit sich herum. Was wir in diesem Rucksack mittragen oder mitschleppen entscheiden wir jeden Tag selbst.

  • Haben Sie gelernt, Ihre Erfahrungen zu reflektieren, daraus zu lernen oder Erkenntnisse zu gewinnen und loszulassen?
  • Oder hängen Sie in der Trauer über Verlorenes oder nicht gewesenes, im Verlust einer Arbeitsstelle, eines Traums oder eines Menschen fest?
  • Grübeln Sie über verpasste Chancen nach?
  • Machen Sie sich vielleicht sogar Vorwürfe, empfinden Sie Scham und Schuld?

All die ungelösten Erfahrungen machen Ihren Lebensrucksack schwer, hindern Sie daran den Moment zu leben und auch zu geniessen.


Sind Sie mit Ihren Gedanken meist in der Zukunft?

Die Zukunft liegt vor uns, sie ist ungewiss und was wirklich eintreffen wird, ist trotz Ziele definieren und Planen unklar. Vieles kann nicht vorweggenommen werden.

Diese Ungewissheit macht vielen Menschen Mühe und sie sorgen oder ängstigen sich über das, was kommen mag. Es gibt Vieles was Angst machen kann, wie die Angst vor einer schlimmen Krankheit, dem älter werden oder Sorgen um die Kinder usw.

Sich im heute ängstigen für etwas was vielleicht eintrifft, ändert nichts. Bei näherer Betrachtung sind zudem viele Ängste ireal. Sich ängstigen und sich Sorgen machen über Etwas, das vielleicht eintrifft oder auch nicht, kostet wertvolle Lebenszeit und viel Lebensenergie.


Was heisst es, im Hier und Jetzt zu leben?

Das Leben findet in der Gegenwart statt, also gerade jetzt, während dem Sie diese Zeilen lesen oder auch wenn Sie mit Ihren Gedanken in der Vergangenheit hängen oder sich um die Zukunft sorgen.

Im Moment zu leben hilft, sich aus dem Strom der Gedanken zu befreien und sich nicht länger – wie ein Blatt im Wind – hin und her schubsen zu lassen.

Im Hier und Jetzt zu leben hat nichts damit zu tun, planlos durchs Leben zu gehen. Es dürfen Ziele gesetzt und geplant werden. Die Art und Weise, wie Sie mit Ihrer Vergangenheit oder der Zukunft umgehen, stärkt oder lenkt ab. Es liegt an Ihnen.


Tipps um im Hier und Jetzt zu leben

  • Kommen Sie ins Grübeln, stellen Sie sich in Gedanken ein grosses, rotes Stopp-Schild vor. Sagen Sie laut oder im Stillen zu sich selbst: STOPP. Steigen Sie bewusst aus der Grübel-Schlaufe aus.
     
  • Atmen Sie! Nehmen Sie sich eine Minute Zeit und atmen sie ein und aus. Beobachten Sie dabei Ihren Atem und konzentrieren Sie sich nur darauf. Nach einer Minute werden Sie feststellen, dass Ihr Gedankenkarussel stillsteht.
    Sie können «eine Minute atmen» mehrmals am Tag wiederholen, um immer wieder im Hier und Jetzt anzukommen.
     
  • Die kleinen Dinge geniessen. In jedem Leben gibt es Momente und Begebenheiten, die das Herz erfreuen und der Seele guttun. Ob dies der erste Kaffee am Morgen ist; die Sonne, die dabei gerade aufgeht oder eine Begegnung auf der Strasse spielt keine Rolle.
    Gelingt es Ihnen, diese kleinen Dinge in dem Moment, wo sie gerade geschehen, wahrzunehmen, gibt es jeden Tag etwas Besonderes. Und dieses Besondere geschieht nur im Hier und Jetzt und kann auch nur im Hier und Jetzt wahrgenommen werden.
     
  • Geniessen Sie den Weg oder das Ziel? Sind Sie ausschliesslich auf das Ziel fokussiert, verpassen Sie den Weg. Oder anders gesagt, wenn Sie eine Wanderung machen und Ihr Blick konstant auf den Boden gerichtet ist, verpassen Sie das was sich in der Umgebung ebenfalls noch zeigt.
    Entspannt laufen, den Blick schweifen lassen und sich die Freuden in der Umgebung gönnen und die Wanderung geniessen, hat ebenfalls viel mit dem Leben im Hier und Jetzt zu tun.
     

Nichts bringt Sie so schnell ins Hier und Jetzt, als wenn Sie mit Ihrer Wahrnehmung aus dem Kopf heraus gehen und den Körper wahrnehmen. Der Körper ist immer im Hier und Jetzt. Ihr Atem oder eine Meditation helfen Ihnen dabei.  


Erkenne zutiefst, dass der gegenwärtige Moment alles ist, was du jemals hast. Mach das Jetzt zum Hauptfokus deines Lebens.

(Eckhart Tolle)

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Warum führen Sie?

Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt? Und haben Sie dabei spannende Einsichten über sich selbst entdeckt? Wie gelingt es Ihnen, diese Einsichten tagtäglich in Ihre Führungsarbeit zu integrieren und als Leader sicht- und spürbar zu sein?

Aus meiner Sicht lohnt es sich, sich diese Frage wie auch die folgenden Fragen immer wieder mal zu stellen, um selber auf einem inspirierenden Kurs zu bleiben und die Mitarbeitenden mit ins Boot nehmen zu können.

Fragen wie …

  • Wer bin ich?
  • Warum führe ich?
  • Wie möchte ich als Führungskraft wahrgenommen werden und in Erinnerung bleiben?
  • Was möchte ich als Führungskraft bewirken?
  • Welches sind meine Werte und Prinzipien?
  • Was ist mir wichtig in der Zusammenarbeit?

sollten am Anfang und unterwegs jeder Führungslaufbahn immer wieder stehen, um zu prüfen, was die eigene Ausrichtung, der eigene Kurs und die eigenen Motive sind.

Was Mitarbeiter:innen suchen

Mitarbeitende folgen Führungsperson, weil sie eine Vision, ein Ziel haben, das grösser ist als sie selbst. Eine Führungskraft inspiriert Mitarbeitende bei ihrem «WHY» – «WARUM». Mitarbeitende suchen ein Feld, um zu lernen, zu wachsen, sich zu entwickeln, erfolgreich zu sein – beruflich wie auch persönlich.

Menschen inspirieren

Gelingt es Ihnen als Führungsperson dieses WHY zum Ausdruck zu bringen, Menschen zu inspirieren und sie einzuladen, an Ihren Ideen teilzuhaben, werden sich die Mitarbeitenden mit Ihnen und Ihrem WHY verbinden. Ihr WHY wiederspiegelt Ihren Leadership-Charakter und Ihre Überzeugungen.

Die kritische Stimme

Mir ist bewusst und ich höre es immer mal wieder, dass die Konzentration auf Leadership-Qualitäten und nicht auf Fähigkeiten und Taktiken «zu soft» und «realitätsfremd» sei und nichts mit dem wahren Business zu tun habe, wo man noch durchgreifen und Klartext reden müsse, weil es Mitarbeitende nicht anders wollen oder wo Menschen sich gar nicht entwickeln wollen.

Jede Sichtweise widerspiegelt eine Position im Feld der Führung von Mitarbeitenden und einer Organisationseinheit. D.h. es gibt nicht nur das eine oder das andere. Oft braucht es Aspekte von beiden polaren Positionen, um die Führung, die es gerade braucht, rund zu machen.

Gleichwohl bin ich der Überzeugung, dass viele Probleme in der Mitarbeiterführung meist auf schwache, eigennützige Führung und oberflächliche Beziehungen zurück zu führen sind. Das Ergebnis sind unzufriedene und wenig produktive Mitarbeitende, frustrierte Führungskräfte, chaotische Kulturen und leistungsschwache Organisationen.

Führen ist eine Dienstleistung

Andere führen zu dürfen, ist eine Dienstleistung und ein Privileg und kein selbstverständlicher Anspruch, der mit der Funktion verbunden ist. Leute die andere Menschen führen, haben eine grosse Verantwortung. De facto sind sie «belastet» mit der Zeit, den Bemühungen, Hoffnungen, Träumen, Ambitionen und dem Selbstwertgefühl anderer Menschen.

Raus aus dem Mittelmass

Leadership zu übernehmen ist ein Privileg und eine Chance, in den Erfolg anderer und sich selbst zu investieren. Die Auseinandersetzung mit der Frage nach dem «Warum» kann helfen, leistungsstarke Teams zu bilden, die Produktivität zu steigern, Spitzenkräfte zu halten und eine respektvolle Mitarbeiterloyalität zu generieren. Also alles was letztlich zu mehr Erfolg führt.


Great leaders inspire greatness in others!

(Star Wars: The Clone Wars)

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Überholspur oder Pannenstreifen?

Fahren Sie mit Vollgas auf der Überholspur oder stehen Sie schon auf dem Pannenstreifen?

Tempo, Termindruck, Arbeitslast haben viele an die Grenze dessen gebracht, was Menschen verkraften können. Menschen leiden an Erschöpfung, Schlafstörungen, chronischen Kopfschmerzen, Burn-Out, Depressionen = Stresskrankheiten. Sie nehmen nicht erst seit der Pandemie zu.

Jahrelang galt für viele, es kann nicht zu viel Arbeit oder Druck geben, nur wie man damit umgeht und wie man sich damit organisiert, ist falsch. Dieses Kultivieren von Tempo und Leistung, hat ausser Acht gelassen, dass die Faktoren, die Menschen wirklich stressen und ausbrennen lassen, wenig mit Arbeitslast zu tun haben, sondern mit Sinnhaftigkeit, Zusammenarbeit und der Selbstbestimmung in der Arbeit und im Leben.

Trotz aller Tools und Techniken, die helfen, den beruflichen und privaten Alltag «im Griff zu haben», wird der Stress für viele immer grösser. Viele Menschen kommen mit den an sie gestellten Anforderungen nicht mehr klar. Was sind die Auslöser? Wer sind die Verantwortlichen? Was ist die Ursache Nr. 1?

Manche leisten mehr als andere – ohne Stress. Manche scheinen jedes Tempo mitgehen zu können. Sie bringen permanent Leistung, erreichen immer ihre Ziele, bleiben stets gelassen und behalten den Überblick. Und sie bekommen nie im Leben eine Sinnkrise oder ein Burn-out. Da stellt sich die Frage: Liegt das wirklich an der zeitlichen Organisation? Aus meiner Erfahrung – Nein. Eine Einsicht, die ich bei mir selbst und in vielen Beratungen und Coachings feststellen durfte.

Die alten Methoden haben ausgedient

Wollen wir von der Überholspur nicht auf dem Pannenstreifen landen, lohnt es sich, unsere Einstellungen zur Arbeit, zur Arbeitsorganisation zu prüfen. Es lohnt sich auch, einen Blick auf den Zusammenhang zwischen unserer Arbeit und unserem Leben zu werfen. Wer von Stress und Burn-out geplagt ist, braucht primär keine Techniken zur Selbstorganisation. Er oder sie braucht einen sensiblen und geschärften Blick für die Sinnhaftigkeit und die Steuerungen in der eigenen Arbeit, in den Beziehungen und im eigenen Leben. Und last but not least: er oder sie braucht den Zugang zur eigenen inneren Stimme und den Mut, diese wieder wahrzunehmen. Nur wer den Mut hat, sein Leben selbst an die Hand zu nehmen und Prioritäten nach eigenen Bedürfnissen und Überzeugungen zu setzen, kann uneingeschränkt über seine Ressourcen verfügen.

Mit diesen Überlegungen meine ich nicht, dass sofort der Job gekündigt, in den Tag hineingelebt oder ausgewandert werden soll. Auch kann und will nicht jede:r eine Führungsposition übernehmen und dadurch möglicherweise mehr Einfluss auf die Gestaltung der eigenen Arbeit gewinnen.

Wenn die Arbeit einen belastet und die Möglichkeiten des Zeitmanagements und der Arbeitsorganisation nicht mehr ausreichen, um den Stress in den Griff zu bekommen, hilft ein Blick in eine andere Richtung:

  • Wie erledige ich meine Arbeit? Mit Hingabe? Weil ich muss?
  • Arbeite ich nach meinen Prinzipien und meinen Prioritäten?
  • Kann ich selber bestimmen, wie ich bei meiner Arbeit vorgehe?
  • Gehe ich verantwortungsvoll mit meinen Aufgaben und mit meinen Ressourcen um?
  • Wie gut kenne ich meine Bedürfnisse und wie schaue ich darauf?
  • Kenne ich meine innere Stimme? Wie nehme ich Sie wahr? Kritisch? Antreibend? Wohlwollend?
  • Tue ich meine Arbeit im Bewusstsein, um meine eigene Grundrichtung, meine eigene Melodie?
  • Wie steht es in meinem Leben mit der Balance zwischen meiner Arbeit, meiner Familie, Beziehungen und meiner persönlichen Zeit?

Ihre Bilanz?

Wie sieht Ihre Bilanz aus, wenn Sie Ihre Lebens- und Arbeitssituation betrachten?

Nehmen Sie viel Übereinstimmung zwischen Ihrer aktuellen Tätigkeit und dem, wie Sie’s gerne hätten wahr? Fühlen Sie sich dabei zufrieden und am richten Ort? Freuen Sie sich darüber. Es scheint, dass Sie auf Ihrer Normalspur unterwegs sind und die Wahl haben. 

Oder stehen Sie eher auf der Seite, wie es einst Götz Werner, gesagt hat:

„Grosser Stress entsteht, wenn man etwas macht, das einem nicht entspricht, wenn man mit Aufgaben konfrontiert ist, mit denen man sich nicht innerlich verbinden kann.“

Wie stressvoll Sie Ihre Situation auch immer wahrnehmen, es lohnt sich zu prüfen, was Sie verändern können, bevor Sie auf der Überholspur die Bremse nicht mehr finden oder auf dem Pannenstreifen stehen und nicht mehr weiterkommen.


Wenn wir fremde Ziele zu unseren machen,
entsteht auf Dauer ungesunder Stress.

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Innerer Frieden – und was Ihre persönlichen Werte dazu beitragen

Innerer Frieden ist die Fähigkeit des Menschen, mit sich selbst und anderen in Ruhe und einer Haltung des gegenseitigen Okay-Seins zu leben. Vieles was wir tagtäglich denken, sagen oder tun, unterstützt unseren inneren Frieden nicht immer.

Sich selbst wieder bewusster zu werden und die eigenen Werte mehr ins Leben zu integrieren, kann ein Schritt zum inneren Frieden sein.

Wie Werte-bewusst leben Sie aktuell?

Ein paar Gedanken und Fragen, mit denen Sie Ihr Wertebewusstsein überprüfen können.

  • In welchem Mass führen Sie ein Leben, das Ihnen selbst entspricht, und nicht das Leben ist, das andere von Ihnen erwarten (Familie, Partner:in, Freunde, Arbeitgeber, Auftraggeber usw.)?
  • Sie hören jemandem zu, der etwas sagt oder tut, mit dem Sie nicht einverstanden sind. Wie ist Ihre Reaktion? Was tun Sie?
  • Sie haben von einem Leben geträumt, bei dem Sie Familie und Karriere gut vereinbaren können. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Kombination von Leben, Arbeit und Familie?
  • Wie oft steht das, was Sie gerne tun wollen oder sich wünschen im Widerspruch zu dem, was «praktisch» ist oder Sie aufgrund Ihrer Lebenskonstellation tun sollten?
  • Sie haben sich schon mit Ihren persönlichen Werten auseinandergesetzt, «vergessen» diese jedoch immer wieder, weil es einfacher ist, im Strom des Lebens mitzugehen.

Können Sie alle Gedanken und Fragen aus vollem Herzen positiv beantworten? Dann leben Sie aktuell sehr Werte-bewusst. Für alle anderen möge dieser Artikel Schritte bieten, die eigenen Werte zu erkennen und dafür zu sorgen, dass diese mehr ins Leben kommen.

Was sind persönliche Werte?

Allgemein gesagt, sind Werte Eigenschaften, Gefühle, Haltungen oder Verhaltensweisen, die im Leben oder auch in der Zusammenarbeit als Richtungsweiser dienen. Vereinfacht gesagt, alles worauf Sie bei sich selbst und bei anderen Wert legen, Sie als wertvoll und wichtig erachten.

Kennen Sie Ihre Werte, verstehen Sie in vielen Fällen auch Ihr Tun und Handeln besser, das Zusammenspiel mit anderen Menschen und warum Sie eine Entscheidung so und nicht anders fällen. D.h. je bewusster Sie entlang von Ihren Werten leben und handeln, je ausgewogener und zufriedener werden Sie sein.

Wie können Sie Ihre persönlichen Werte finden oder wieder entdecken?

Ein paar Fragen, die Ihnen helfen können, Ihren Werten auf die Spur zu kommen und Ihre Werte zu überprüfen:

  • Was ist mir wichtig im Leben?
  • Was ist für mich wertvoll im Leben?
  • Was macht mich so richtig glücklich und zufrieden?
  • Warum tue ich, was ich tue und wozu tue ich es?
  • Was inspiriert mich oder regt mich an?
  • Was würde ich vermissen, wenn es fehlen würde?

Nehmen Sie sich etwas Zeit und beantworten Sie diese Fragen für sich. Dies kann in einem Schritt geschehen oder Sie nehmen diese Fragen immer wieder zur Hand. Am Schluss werden Sie einige Begriffen gesammelt haben.

Gehen Sie nun Ihre Sammlung durch und legen Sie fest, welche 5 – 7 Werte für Sie absolut wichtig und nicht verhandelbar sind. Wenn Sie nicht sicher sind, können Sie zur Überprüfen Ihren Alltag betrachten und die Frage nutzen: «Was ärgert mich immer wieder?» Die Antworten liefern Ihnen Hinweise auf Werte, die in Ihrem Leben wenig Raum haben oder übergangen werden.

Noch einen Schritt…

Überprüfen Sie nun Ihre ausgewählten Werte auf das Vorhandensein in Ihrem Leben.

  • Wie / in welchem Mass leben Sie den einzelnen Wert bereits?
  • Welchen Wert wird von Ihnen immer wieder zurückgestellt?
  • Welchen Wert wird von anderen missachtet?

Was können Sie konkret im Alltag tun?

Gerade diejenigen Werte, die auf Ihrem Papier stehen und noch wenig gelebt oder immer wieder übergangen werden, haben es schwer, Sie in Ihrem Leben zu unterstützen. Ein paar Möglichkeiten, was Sie tun können:

  • Nehmen Sie bei anstehenden Entscheidungen Ihre Werte zur Hand und überprüfen Sie, ob und in welchem Mass Ihre Werte berücksichtig werden.
  • Wählen Sie einen Ihrer Werte aus und setzen Sie sich dazu ein Ziel. Beispielsweise: dieser Wert soll in drei Monaten um … besser in meinem Leben integriert sein als heute. Suchen Sie dann in Ihrem Alltag Situationen, wo Sie diesen Wert konkret etwas mehr leben können.
  • Machen Sie es sich zur Gewohnheit, täglich Ihre Werteliste ein- oder mehrere Male zu lesen und sich zu überlegen, wie Sie einen oder mehrere Werte bewusst in den Tag einfliessen lassen können.
  • Sie können Ihre Werteliste als Hintergrundbild auf dem Handy abspeichern. So haben Sie diese immer zur Hand.
  • Stellen Sie fest, dass Sie von einem Ihrer Werte abgewichen sind, reflektieren Sie die Situation und fragen Sie sich, was Sie anders hätten tun können bzw. wie es herausgekommen wäre, wenn Sie Ihrem Wert gefolgt wären. Wie würden Sie sich dann fühlen?

Schreiben Sie mir, was Ihnen weitergeholfen hat und wie Sie Ihre aktuellen, persönlichen Werte leben können. Ich bin gespannt, auf Ihre Nachricht.

«Werte sind wie Fingerabdrücke.
Keiner hat die selben, aber du hinterlässt sie bei allem was du tust. «

(Elvis Presly)
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Innerer Frieden – was negative Nachrichten mit unserem Denken und Fühlen machen

Kürzlich bin ich auf das Buch «Wie wir die Welt sehen» von Ronja von Wurmb-Seibel gestossen. Was mich angesprochen hat, war der Untertitel «Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien».

Sie und ich werden nicht erst seit Frühling 2020 täglich mit negativen Nachrichten bedient. Doch die Dichte setzte mir zu. Ich begann mich unwohl zu fühlen und realisierte, dass ich begann den sogenannt gesunden Menschenverstand zu verlieren oder mindestens an ihm zu zweifeln. Nach der Pandemie kam der Krieg und irgendwann habe ich mich auf Nachrichten-Detox gesetzt. Mit der Zeit realisierte ich, dass ich die wesentlichen News immer mitbekam, manchmal einfach etwas verzögert.

Bei diesem Nachrichten-Detox wurde mit bewusst, wie ich gefühlsmässig und gedanklich auf negative Nachrichten in den Medien und auch in Gesprächen reagierte oder selbst meinen Beitrag dazu leistete.

Bei schlechten, wie auch bei positiven Nachrichten laufen in unserem Körper biologische Reaktionen ab. D.h. konsumieren wir laufend schlechte Nachrichten, werden in unserem Körper regelmässig die beiden Stresshormone Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet. Psychisch ist der andauernde Konsum von schlechten Nachrichten ebenfalls sehr belastend. Die Folgen können sein: schlechter Schlaf, Gereiztheit, Zunahme von Misstrauen, Ängsten und Sorgen,

«Die Energie folgt der Aufmerksamkeit» meint nichts anderes, als dass worüber wir nachdenken oder uns emotional eingeben, unsere Realität wird. Oder anders gesagt: unsere ganze Welt besteht aus Energie. Mit unserer Aufmerksamkeit nähren wir und lassen diese Energie wachsen, permanent, bewusst oder unbewusst. Das Negative kann genauso wachsen wie das Positive.

Ein paar Fragen als Anregung:

  • Worauf richten Sie gerade Ihre Aufmerksamkeit?
  • Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich gerade? Und wie kommen diese Themen daher?
  • Welche News konsumieren Sie bewusst oder unbewusst?
  • Wie würde die Welt aussehen, wenn wir uns mit der gleichgrossen Aufmerksamkeit positiven Geschichten zuwenden würden? Und wie würde es Ihnen dabei ergehen?

Was können Sie tun?

  • Sich bewusst entscheiden, ob Sie gerade informiert werden wollen oder nicht. D.h. nicht Nachrichten drauflos konsumieren.
  • News-Apps auf dem Handy so steuern, dass die neuesten Nachrichten nicht laufend auf dem Display erscheinen oder News-Apps ganz löschen.
  • Wählen Sie selbst aus, was Sie wissen möchten und was für Ihr Leben wichtig ist.
  • Reduzieren Sie bewusst und gezielt alle Informationen, die Ihnen nicht guttun, Angst machen oder Sorgen bereiten.
  • Bewusst die positiven Aspekte in Ihrem Leben wahrnehmen. Dies können Sie täglich einmal beispielsweise am Abend, in dem Sie auf den Tag zurückblicken und noch einmal die positiven Momente Revue passieren lassen.
  • Oder Sie tun es ganz bewusst in jedem Moment, der gerade passiert und für Sie positiv und erfreulich ist.

Was können Sie tun, anstelle von Nachrichten konsumieren?

  • Wenn es Ihnen langweilig ist, können Sie ein Buch lesen und etwas Neues lernen.
  • Einen Spaziergang machen und die Natur oder die Gärten in der Stadt geniessen.
  • Eine Freundin oder einen Freund anrufen, um das Positive vom Tag zu teilen und wieder einmal im Kontakt zu sein.  
  • Das eigene innere «Messinstrument» wahrnehmen. Es zeigt an, was Sie stärkt, was neutral ist und was sie schwächt. Je öfter Sie sich an diesen Signalen orientieren, je sicherer werden Sie im Umgang. Und Sie können jederzeit bewusst entscheiden, in welchem Umfang, Sie das Stärkende oder das Schwächende zulassen wollen.

Sie wollen das Thema vertiefen?

Das Buch von Ronja von Wurmb-Seibel hilft einen differenzierteren Blick auf Nachrichten und was sie mit uns machen zu erlangen. Die Fragen und Anregungen am Ende jedes Kapitels helfen, sich noch vertiefter auf die Thematik einzulassen.


“Another world is not only possible, she is on her way. On a quiet day, I can hear her breathing.”

(Arundhati Roy)